Unsere eindeutige Antwort: nein. In einem Swingerurlaub werden Räume dafür geschaffen, um jederzeit, an verschiedensten Orten, in verschiedensten Konstellationen und mit unterschiedlichen Menschen den eigenen s*suellen Vorlieben und Aktivitäten nachzugehen. Und das ist völlig ok. Denn in der Regel wird in diesem Bereich ein sehr achtsamer und respekvoller Umgang gepflegt – mehr als in so mancher Kneipe oder Diskothek.
Dennoch ist ein Tantraurlaub etwas völlig anderes. Es gibt die Seminarstruktur und die damit verbundenen Übungen: Zum Beispiel Körperübungen, Yoga, Breathwork und Energiearbeit und natürlich auch tantrische und sinnliche Übungen. Diese sind aber auf die Seminarstruktur begrenzt.
In der Zeit außerhalb des Seminars – z.B. in der Mittagspause – ist Zeit und Raum, das zu tun, was gerade für einen passt. Mit anderen Teilnehmer:innen an den Strand oder Pool gehen oder etwas im Panorama-Restaurant essen (sehr beliebt). Ein Buch lesen, in der Hängematte chillen oder eine Runde Mittagsschlaf.
Auch gibt es gemeinsame Ausflüge, auf denen wir wandern gehen, gemeinsam in einem Fischrestaurant essen und einfach viel lachen, Spaß haben und tiefe Gespräche führen.
Natürlich steht es jedem Teilnehmer:in frei, sich in den Pausen auch für tantrische Begegnungen zu verabreden – z.B. zu einer Massage – oder nach Ende der Seminarstruktur noch im „Freiraum“ zu bleiben, um nachzuspüren oder die sinnliche Energie zu genießen. Manchmal kann es sich ergeben, manchmal überhaupt nicht. Es bleibt jedem selbst überlassen.
Wir ermutigen auf den Retreats immer wieder dazu, genau in sich selbst hinein zu horchen, was jetzt passt: will ich allein sein? Wünsche ich mir Gesellschaft? Oder vielleicht sogar körperliche Nähe? Viele haben verlernt, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern. Hier gibt es die Möglichkeit, das wieder zu lernen.
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